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Warum nach Maß
Warum soll das Fahrrad zum Menschen passen?
Ein Radfahrer kann eine hohe Effizienz nur dann erreichen, wenn Größe und Form seines Rades in einem ausgewogenen Verhältnis zu seinem Körperbau stehen. Dabei ist zu beachten, dass ein Fahrrad durch zwei Grundmaße gekennzeichnet wird:
Rahmenmaße - (nicht veränderbar) - sie bestimmen den Typ des Rahmens und sind vom montierbaren Zubehör unabhängig. Positionsmaße - (veränderbar) - sie bestimmen die Lage der Berührungspunkte des Radfahrers mit dem Rad (Sattel, Pedalen, Lenker) und sind somit verantwortlich für die Sitzgeometrie des Radfahrers.
Die von uns verwendeten Analysen ermitteln in der Standardeinstellung die Position für ökonomisches Radfahren, in der der geübte Radfahrer stundenlang fahren können sollte, ohne Spannungen und Schmerzen an Muskeln, Sehnen und Gelenken zu spüren. Es lohnt sich auch für Hobbyfahrer, ihre optimale Position herauszufinden. Schließlich stehen viele körperliche Beschwerden in direktem Zusammenhang mit einer falschen Haltung auf dem Rad.
Falsches Sitzen: > Knieprobleme > gereizte Achillessehne > Rückenbeschwerden > schmerzende Arme, Schulter und Nacken > “es geht so schwer “
Zu niedrig: > Überlastung des Knies > Schmerzen in der oberen Muskulatur der Oberschenkel > geringe Kraftentfaltung > Treten mit dem Fußgewölbe
Zu weit vorne: > ungünstiger Hebel, Überlastung des Knies
Zu weit hinten: > ungünstiger Hebel > geringe Kraftentfaltung
Optimal: > hoher Sitz (aber nicht zu hoch) > volle Kraftentfaltung ohne Überdehnung > gestreckter Sitz (aber nicht überstreckt) > vorgekipptes Becken zur Vorspannung > gestreckter, gerader Rücken für gute Sauerstoffaufnahme > richtige Armwinkel für ermüdungsfreies Halten und Abfedern > entspannte (nicht verkrampfte) Haltung für Langzeitbelastung der Haltemuskulatur
Der runde Tritt: > Gleichmäßige Kraftausübung während der ganzen Pedalumdrehung führt zu gleichmäßiger Be- und Entlastung aller Muskelgruppen für ökonomischen Krafteinsatz.
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